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In Deutschland, wo die Schublade zu den stilbildenden Elementen gehört, verwirren Künstler, die ihr kreatives Potenzial unverkrampft auf ganz verschiedenen Ebenen ausleben. Die ungewöhnliche Integrität vor der hochtechnischen Kamera zu agieren und gefühlte Momente später auf einer speckigen Clubbühne im Sound handgemachter Musik aufzugehen ist den meisten suspekt. "Ich mag dieses ganze Kategorien-Denken nicht", sagt Uwe Ochsenknecht. "Ein Schauspieler, der nebenbei auch singt, oder ein Sänger, der nebenbei auch vor der Kamera steht. Warum kann man nicht beides machen?" Uwe Ochsenknecht tut es: Als einer der erfolgreichsten Schauspieler deutschen Zungenschlags („Das Boot“, „Männer“, „Schtonk!“, „Warum Männer nicht zuhören“) veröffentlicht er am 28. November sein fünftes Studioalbum „MatchPoint“.
 
Aufgewachsen in der Nähe von Mannheim mit Motown-Sound, den Creedance Clearwater Revival und Beach Boys im Ohr, definiert er seine heutigen musikalischen Ausblicke mit Bands wie Audioslave, Coldplay oder den Kaiser Chiefs. Seine eigenen Tracks ergeben einen Sound wie ein inhärentes Puzzlebild aus Soul, Blues und Rock'n'Roll. „Es sind wie kleine Teilchen, unterschiedlich im Einzelnen im Gesamten jedoch werden sie zu einem Ganzen.“ -zu einem Soundteppich, der von der Stimme Ochsenknechts beherrscht wird. Das Puzzle, das sich am Ende zu einem runden Adult-Rock-Album formen wird, beginnt mit „Won't Get Fooled“, einem Road-Movie für die Ohren. „Diese Art von Musik wurde von den Amis erfunden“, sagt Ochsenknecht. „Sie fahren auf ihren endlosen Highways, leben im Auto, schlafen im Auto, lieben im Auto.“ Es ist der Sound der Freiheit, der Unendlichkeit, aber auch der Zweisamkeit und bitteren Enttäuschungen. Bruce Springsteen hat das Genre zur Perfektion gebracht - Uwe Ochsenknecht hat „Won't Get Fooled“ als erste Single-Auskoppelung gewählt.


Uwe Ochsenknecht

Benefizkonzert  zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung in der Ev. Kreuzkirche in Bonn am 27. September 2011 um 19.30 Uhr
Tony Henry „SING HALLELUJA“  -  musikalische Sternstunde mit Welthits aus Modern Classics, Pop Classics, Gospels und sakraler Musik Der britische Tenor Tony Henry und das Musikunternehmen GLOR Music wird die Kirchentour 2011 „Sing Halleluja“ zu Gunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung als Benefizkonzertreihe durchführen. Vom Eintrittspreis (ab 32,90 €) spendet der Veranstalter jeweils 5 € pro Eintrittskarte. Die Premiere wird am 27. September um 19.30 Uhr in der ev. Kreuzkirche in Bonn stattfinden. Tickets und Informationen über weitere Spielorte sind bei www.eventim.de erhältlich.